Folge 66 - Banhammer
#31
Man könnte auch bei Turnieren die erste Runde nach dem ELO aus ITS matchen. Oder T3 Ranking.

Sicher nicht perfekt, vermeidet aber das Crack McQueen in der ersten Runde gegen Hans-Dieter "ich kleb noch schnell den Starter zusammen" Schmidt ran muss. :-D
Infoflux and friends Podcast
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#32
Das wäre möglich. Irgendein Mittelwert aus T3 und ITS, dann müsste man aber in Runde eins noch Clubs berücksichtigen. Viel Aufwand, der dann am Ende evtl. doch dazu führt, dass in Runde zwei Topspieler auf Anfänger trifft, weil beide gewonnen haben... So kann man aber verhindern, dass diese Konstellation in zwei aufeinanderfolgenden Runden auftritt.
Crit happens. Just play for the rule of cool.
Spiele alles von NOMADS + ALEPH + O-12 und natürlich ARISTEIA!
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#33
ist da so? Wenn ein Pro gegen einen Noob einen hohen Sieg erringt - wie hoch ist die Chance in der kommenden Runde als Pro nochmal auf einen Noob zu treffen? Soweit ich das verstanden habe sortiert das System recht schnell nach Punkten und ordnet die Paarungen dementsprechend zu (naja - mit Ausnahmen).
Verhindern kann man das sicher nicht
my PanO und CA                                           
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#34
Das Problem mit so einem Verfahren ist halt, dass sich die asymmetrischen Paarungen dann in Runde 2 begegnen. Von daher verschiebt sich das einfach nach hinten.

Das wäre dann ja quasi ein "Turnier im Turnier", wie am Interplanetario. Ist sicher mal nen versuch wert, ob das gefühlt was verändert...wenn das für Anfänger überhaupt ein Problem darstellt. Für Runde 1 kann man ja durchaus auch Forderungen aussprechen, bei denen sich jemand ähnlich starken sucht.
zu finden im Foxhound Esslingen

Yu Jing, Haqqislam, Aleph, Combined Army, FRRM, Ikari, Tohaa
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#35
eben das dachte ich auch - es wird eigentlich immer ungleiche Paarungen geben - egal ob in Runde 1 oder 2
my PanO und CA                                           
3D-Druck-Sammlung
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#36
Moin!

Ich hab hier relativ lange als stiller Mitleser fungiert, aber jetzt will ich auch mal meine 50 cent in die Waagschale werfen.

Während ich durchaus zustimme, dass toxische Spieler sanktioniert werden müssen driftet die Diskussion jetzt etwas ab. Es klingt so, als ob ihr eine der charakteristischen Eigenschaften des Spiels, nämlich die extrem steile Lernkurve, kompensieren wollt. Jetzt meine Frage: Wieso eigentlich? Wenn sich Hans-Dieter "ich kleb noch schnell den Starter zusammen" Schmidt (:-D) dazu entscheidet auf ein Turnier zu fahren muss er damit rechnen gegen einen erfahrenen Spieler antreten zu müssen und ich finde, dass er damit leben können muss.

Meiner Meinung nach kann er nur so lernen besser zu werden. Idealerweise hat der erfahrene Spieler noch Zeit Hans-Dieter evtl. Verbesserungsvorschläge mit auf den Weg zu geben. Ist aber kein Muss. Als TO bei der Zusammenstellung der Paarungen einzugreifen finde ich fragwürdig, alleine schon aufgrund der Tatsache, dass hier "toxischen" Spielern eine Tür geöffnet wird nach dem Motto "in der ersten Runde Spiel ich halt nicht mein A-Game" um so evtl. in Runde 2 ff. dann schwächer eingeschätzte Spieler rasieren zu können und hohe Siege zu erzielen.

Beste Grüße
<t></t>
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#37
Das ist richtig, aber warum muss man es den einem Spieler schwerer machen. Gewinnt er seine Spiele als Anfänger trifft er so oder so auf schwächere Spieler.

Und gerade in großen Turnieren mit nur 3 Runden wird das Ranking durch die Zufallspaarung am Anfang teils stark verfälscht. Ab 16 Leute in einem 3 Runden Turnier könnte es am Ende 2 Spieler geben die beide max. Punkte habe und nie gegeneinander gespielt haben. Da entscheiden dann oft nur OP oder VP, was ich persönlich ehr unbefriedigend finde.

Ich habe es schon selbst oft genug erlebt, wo sich Spieler durch glückliche Auslosungen gut nach oben kämpfen konnte obwohl er spielerisch evtl. dort nicht "hingehört". In Runde 1 einen Anfänger erhalten den knapp 3:0 geschlagen, dadurch im unteren 3:0er Ranking drin. Dadurch wieder einen relativ einfacher Gegner und schwupp ist man ganz oben bei.

Ist ja nur eine Idee.
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#38
(12-05-2018, 05.12.2018)Pavcc schrieb: ist da so? Wenn ein Pro gegen einen Noob einen hohen Sieg erringt - wie hoch ist die Chance in der kommenden Runde als Pro nochmal auf einen Noob zu treffen? Soweit ich das verstanden habe sortiert das System recht schnell nach Punkten und ordnet die Paarungen dementsprechend zu (naja - mit Ausnahmen).
Verhindern kann man das sicher nicht

Relativ simpel: Runde 1, Spiel 1: Anfänger gegen Pro (Sieger), Spiel 2: Anfänger gegen Anfänger (Sieger)

Da es in der ersten Runde bunt gemischt ist, kann somit auch in Runde zwei der Pro auf einen Anfänger treffen.

Im Grunde kriegst du das nie raus. Mit einer Vorauswahl in Runde 1 verschiebst du das Problem auf Runde 2.

Zudem kann ich @Torias zustimmen. Man lernt aus Spielen gegen stärkere Spieler am meisten, sofern man das Spiel im Nachgang reflektiert.

Ich glaube, wir machen hier gerade ein Riesen Fass auf angefangen bei einer Extrem-Liste, die einige Spieler rasiert hat, bis hin zu einem Spieler, mit dem einige kein gutes Erlebnis hatten. Im Nachhinein beides übrigens schwer zu beurteilen.

Bisher waren die Turniere doch zu 99 % alle in Ordnung. Wollen wir wirklich das Rad neu erfinden?
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#39
Vergiss nicht, das ist das Internet!
--end of line
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#40
Ich glaube, dass es in der ersten Runde eines Turniers in der Natur der Sache ist, dass es zu unpassenden Paarungen kommen kann, d. h. erfahrener (ich wehre mich gegen den Begriff Pro) gegen weniger erfahrenen Spieler. Spätestens in der letzten Runde muss aber dann das Level stimmen, da stimme ich vorbehaltlos zu. Trotzdem kann der unerfahrene Spieler aber alleine schon wegen dem Faktor Glück um einen der oberen Ränge mitspielen.

Klassisches Beispiel wäre die Bundesliga: Am ersten Spieltag (= 1. Turnierrunde) kann die vermeintlich schlechtere Mannschaft einen Überraschungssieg einfahren. Auf lange Sicht wird es sich aber herauskristallisieren, dass sie eben doch die schlechtere Mannschaft ist.

Mal ein kurzer Versuch wie ein Ranking funktionieren könnte:

1 Sieg gibt 3 Punkte
Unentschieden 1 Punkt
Niederlage 0 Punkte

Damit habe ich eine erste Tabelle.

Als nächste Kategorie kommen Missionspunkte, das differenziert weiter. Bei Spielern mit gleicher Anzahl Siege und gleicher Anzahl Missionspunkte werden Killpoints benutzt um die Paarungen der Folgerunde zu bestimmen. Also erste Runde per Zufall, ab 2. Runde erstplazierter Spieler gegen zweitplatzierten Spieler, 3. gegen 4. usw.

Worauf ich hinauswill: Nicht die (Vor-)Erfahrung sollte ausschlaggebend sein, sondern die konkreten Ergebnisse der einzelnen Runden um zu fairen Paarungen zu kommen. Müsste man halt versuchen.

Ich hoffe ich konnte einigermaßen verständlich ausdrücken was ich meine.

Natürlich kann es dann passieren, dass ein Spieler irgendwo in dem einzelnen Turnier eine Platzierung erreicht, die ggf. nicht seine Spielleistung repräsentiert. Interessant wird es aber dann doch auf lange Sicht wenn er an mehreren Turnieren teilnimmt.
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