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Söldner

Valerya Gromoz, Söldnerhacker

Es ist hart, ein Atek in PanOceania zu sein. Vor allem, wenn deine Eltern typische unabhängige Arbeiter sind, die von der globalen Wirtschaft um ihren Broterwerb gebracht wurden. Dies verschlimmert sich noch, wenn man in einem abgelegenen Dorf in den Bergen von Albanien lebt, in dem der einzige interessante Ort eine Satellitenüberwachungseinrichtung voller militärischer Techniker ist. Mit 15 Jahren und ohne die Möglichkeit einer höheren Ausbildung erfuhr Valerya, dass ihre einzigen Berufsalternativen Kellnerin, Prostituierte oder beides waren. Valerya begann deshalb als Kellnerin zu arbeiten, um auf diese Weise die Techniker der Basis näher kennenzulernen und vielleicht einen Freund zu finden, der ihr dabei helfen könnte, aus dem schwarzen Loch ihres Lebens herauszukommen. Techniker lieben es, über ihren Job zu reden, deshalb stellte Valerya viele Fragen, hörte zu, lernte und verbesserte ihre Fähigkeiten, bis es nichts mehr Neues zu lernen gab. An diesem Punkt packte sie ihre Ausrüstung, die sie teilweise geschenkt bekommen und teilweise gestohlen hatte, zusammen und machte sich mit ihren Ersparnissen und einer Handvoll Petabytes militärischer Software, die sie von ihren Freunden gestohlen hatte, auf den Weg nach Tirana. Die Reise von dort zum orbitalen Aufzug in Ostafrika war, dank der guten Arbeit der Druze Gesellschaft, sehr angenehm. Ein orbitaler Aufzug ist, vor allem für einen jungen Hacker, der seine Unerfahrenheit mit reichlich Ausrüstung zur Cyberkriegführung ausgleichen kann, der beste Platz einen Job zu finden. Fünf Jahre in der Fremdenlegion der Nomaden versorgten sie mit der militärischen Ausbildung, an der es ihr gemangelt hatte. Drei weitere Jahre an Bord eines haqqislamischen Freibeuterschiffes lehrten sie, wo das echte Geld zu finden war. Mit ihren Erfahrungen und ihrem hart verdienten Ruf kam sie über die Runden, ohne auf Mittelsmänner zurückgreifen zu müssen. Sie wurde ein professioneller, freischaffender Hacker, der von einem Kontrakt zum anderen sprang und nicht durch Verpflichtungen gebunden war. Währenddessen wuchs ihre Bankkonto in gleicher Weise, in der ihr Ansehen stieg. Valerya hat angefangen von ihren Atekursprüngen einen langen Weg zurückgelegt, aber sich niemals falschen Hoffnungen hingegeben. Sie weiß genau, wie gefährlich ihr Job ist und das am Ende der Tod auf sie warten wird. Also erwartet man besser keinen Preisnachlass von ihr.

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Yuan-Yuan Söldner

“Der Tod ist unser Geschäft und die Beute unser Lohn.”
Motto der Yuan-Yuan, oft an den Seiten ihrer Fahrzeuge zu lesen.

Die Yuan-Yuan sind wandernde und plündernde Piraten ohne festes Hauptquartier, die man als Söldner anwerben kann. Sie sind Außenseiter, von der Gesellschaft verachtet, die ihre Dienste trotzdem gerne in Anspruch nimmt, um sie im Konflikt zu verheizen. Die Yuan-Yuan sind gute Nahkämpfer, undiszipliniert, großmäulig und nur aufs Geld aus.
Sie leben in heruntergekommenen Sprungschiffen und verstecken sich in Asteroiden, von denen aus sie Frachtkonvois angreifen. Ihre wirtschaftliche Basis sind Plünderungen, Vergewaltigung und Sklavenhandel, hier vor allem Eunuchen, deren Persönlichkeit und Erinnerung nicht durch einen Kubus aufgezeichnet werden kann. Für die Yuan-Yuan sind Gewalt und Blutvergießen zu einem Lebensstil geworden und es scheint fast, als ob sie nichts anderes könnten als zu morden und zu plündern. Es gibt in den, mit Asteroiden übersäten, Regionen zwischen den Sternen keine blutrünstigeren, grausameren und verzweifelteren Piraten als sie. Militärisch gesprochen sind die Yuan-Yuan nicht besonders präzise, aber sie wissen, wie sie aus ihrer Angewohnheit, immer dann aufzutauchen, wenn es niemand vermutet, Profit schlagen können. Im Weltraum sind sie fähige Krieger, aber auf dem Boden haben sie ihre Schwierigkeiten, weshalb sie es bei Bodenoperationen vorziehen aus ihren Flugzeugen direkt in den Kampf abzuspringen. Ihre tausendmal reparierten Fahrzeuge sind aus den Beständen anderer Flotten gestohlen oder die ehemaligen Transporter ihrer Opfer. Bewaffnung und Ausrüstung stammen aus den ausgeschlachteten Wracks anderer Schiffe. Ihre Kampfausrüstung ist wild zusammengewürfelt und verschiedenartig, Früchte ihrer Raubzüge und Überfälle. Wenn man also mit dem Gedanken spielt, sie anzuwerben, sollten man ihnen den Zugang zu den eigenen Installationen und den Zugriff auf die eigenen Lagerhäuser verweigern.

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Saito Togan, Ninja-Söldner

Es gibt ein Gerücht, das in Kneipen und Bars unter Jenen kursiert, die sich mit Waffen auskennen. Es geht in diesem Gerücht um einen Toten, oder zumindest um einen Mann, der tot sein sollte... Du wirst diese Geschichte nur an Orten mit schlechtem Ruf, wie Novîy Bangkok, Shuangdong oder Dalniy hören, in Läden, in die du nur mit ein paar Narben oder einigen Kerben im Griff deiner Waffe hineinkommst. Dieses Gerücht – und es ist nur ein Gerücht – hat viel mit dem Sturz des Ônishi-Clans zu tun und mit dem Mann, der die Schande nur noch schlimmer gemacht hat: Ônishi Tōgan.
Die Ônishi waren ein hochangesehener Ninja-Clan in der Präfektur Aomori und Ônishi Tōgan war ihr bester Ninja, der die gefährlichsten Missionen übernahm. Das Geheimnis seines Erfolges war die Präzision bei der Planung seiner Missionen und die schnelle und lautlose Durchführung. Tōgan sollte irgendwann das Oberhaupt des Onishi-Clans werden, doch eines Tages ging während einer wichtigen Mission irgendetwas schief und das ganze Unternehmen ging zum Teufel. Die Operation war ein kompletter Fehlschlag und alle kamen ums Leben: das Mädchen, welches er retten sollte, sein Team und die Entführer, die so nicht mehr verhört werden konnten. Die Ehre des Clans stand auf dem Spiel. Onishi Togans Pflicht war es, der Familie des Opfers gegenüber zu treten und sumimasen anzubieten, ewige Wiedergutmachung, sein eigenes Leben als Entschuldigung für die begangenen Fehler anzubieten.
Tōgan erschien nicht und entehrte so seinen Namen und den Namen seiner Familie. Er wurde zu einem Geächteten. Sein Clan und die Familie des jungen Mädchens setzten einen Preis auf seinen Kopf aus und schon bald sollte ein Kommando der Onishis seinem Leben mit einer Blitzkrieg-Operation ein Ende setzen. Wenige Monate später wurde Togans Nachfolger, Onishi Yoshitsune tot in seinem Haus aufgefunden. Manche Leute behaupten, dass neben Yoshitsunes Körper eine Aufnahme gefunden wurde, die bewies, dass er mit den Kidnappern des jungen Mädchens unter einer Decke gesteckt hatte. Trotzdem breitete der Onishi-Clan den Mantel des Schweigens über die Angelegenheit und nichts passierte. Seit damals gibt es einen neuen Mitspieler im Kreis der Söldner, einen lautlosen Killer namens Saito Tōgan, einen Meister der Kampfkunst, dessen Stil und Technik an ein gewisses Mitglied der Familie Onishi erinnert...

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Tearlach McMurrogh, Dogwarrior-Söldner

„Mietklauen“, dass war die Bezeichnung, welche dem Kaid Fahesh einfiel, als er McMurrogh zum ersten Mal sah. Er ist eine schnelle, muskelbepackte und tödliche Nahkampfmaschine mit beschleunigten Reflexen und in der Lage, das Schlachtfeld zu durchqueren und seine Gegner zu töten, bevor sie ihn überhaupt bemerkt haben. Dearg (Der Rote) McMurrogh war der Name, der ihm in seiner Dog-Bowl Zeit auf Grund seines teilweise auffällig roten Fells gegeben wurde. Er gehört zu der Sorte Individuum, welche umso sturer werden, je schlechter sie behandelt werden. Er hat gelernt, die Zähne zusammen zu beißen und alles, was ihm widerfährt, zu ertragen, während er auf seine Chance wartet. Unabhängig und mit einem scharfen Intellekt ausgestattet, gehört seine Loyalität nur denen, die ihn bezahlen. In seiner traurigen Kindheit und durch die Schattenseiten des Lebens hat er gelernt, seine Unabhängigkeit zu schätzen. McMurrogh weiß, dass er selbst sein einziger Verbündeter ist und er niemand anderem trauen kann.
Die Grundlagen des militärischen Alltags hat er auf die harte Tour gelernt: Bei den Cameronians, den schottischen Freiwilligen-Regimentern der Dog Warrior gab es nur ein paar kurze Anweisungen zum Gebrauch der Waffen und dann wurde er direkt in den Kampf geschickt. Seine Fähigkeiten als Kämpfer und seine Überlebenstechniken wurden durch sein Leben an der Front verfeinert und die Gräuel des Krieges machten sein Herz hart wie Stein. Der Kaid Fahesh erkannte McMurroghs Potenzial. Er wählte ihn gezielt aus und machte ihn zu einem Mitglied seiner Leibwache auf Ariadna. Fahesh sah in ihm ein außerordentlich leidenschaftliches Individuum, zielstrebig und unbeirrbar, das durch seine unglückliche Jugend aus dem Gleichgewicht gebracht worden war. Er war sich sicher, dass er durch die gezielte Ausbeutung dieses Gefühls in seiner reinsten Form einen unbesiegbaren Krieger in seinen Diensten erschaffen konnte. McMurrogh bewies seinen Wert während der Ariadnischen Handelskriege, doch große Krieger können ebenso unberechenbar wie tödlich sein. McMurrogh wollte niemandes Kettenhund sein und so quittierte er den Dienst bei Fahesh nach einiger Zeit. Seit dieser Zeit ist Tearlach McMurrogh ein freier Söldner, der seine Dienste an den Meistbietenden verkauft.

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Avicenna

Abu ´Ali al-Husayn ibn Sina (979-1037), im Westen bekannt als „Avicenna“, war ein bedeutender arabischer Philosoph und Arzt und wurde oft als „Prinz der Doktoren“ bezeichnet. Er war der Autor des Kanons der Medizin und seine Arbeit war in Europa und Asien für über vier Jahrhunderte der wichtigste Text für die medizinische Ausbildung. Sein Ruf brachte ihm viel Ehre, Glück und sogar politische Macht ein. Außerdem liebte er den Luxus und verzichtete auch während seiner Studien nicht auf ausschweifende Vergnügungen.
Das wirkliche Ziel des Projekt „Hakim” bleibt unbekannt. Die Anstrengungen, die notwendig sind, einen Wiedererschaffenen zu entwickeln, rechtfertigen seine Nutzung für rein experimentelle oder wissenschaftliche Zwecke nicht. In den Gerüchteküchen der Geheimdienstagenturen und den Foren der Verschwörungstheoretiker geht das Gerücht um, dass das Projekt „Hakim“ die Speerspitze einer von ALEPH entwickelten Operation war, mit der er die Herzen und Köpfe der haqqislamischen Gesellschaft für sich gewinnen wollte. Avicenna sollte dabei der „Botschafter“ sein, mit dessen Hilfe ALEPH den Haqqislam für seine Präsenz öffnen wollte, da ihm dies in PanOcesania und Yu Jing bereits auf ähnliche Weise erfolgreich gelungen war. Ob diese Gerüchte der Wahrheit entsprachen oder nicht, ist bis heute unklar, die Hassassinen Sekte sah in ihnen jedoch eine Gefahr für die Unabhängigkeit der philosophischen haqqislamischen Kultur und handelte entsprechend. In Zusammenarbeit mit der Schwarzen Hand, entführten die Hassassinen Avicenna, indem sie seinen Tod während eines Terroristenüberfalls vortäuschten. Seine Verbindung zu ALEPH wurde durchtrennt und sein Körper in eines der Schwarzen Laboratorien von Praxis gebracht, wo man ihn gründlich studierte und analysierte. Die gesamte Hardware, Software, Wetware und Nanoware, die den Wiedererschaffenen mit ALEPH verband, wurde vernichtet und durch neue und esoterische Komponenten, die von den HelloBoxes der ArTechnoDivarius stammten ersetzt.
Um die zweite Phase der Operation zu starten, war es unumgänglich, Avicenna für ALEPH unauffindbar zu machen. Deshalb wurde der Wiedererschaffene nach Beendigung der Untersuchungen an das Zeugenschutzprogramm der Schwarzen Hand, dem sichersten in der gesamten Sphäre, überstellt. Sie implantierten einen perfekten, neuen Identitätschip und nutzten eine künstlich hervorgerufene, teilweise Amnesie, um die kontroversesten Aspekte seiner Persönlichkeit zu löschen. Abschließend führten sie weitere leichte Anpassungen an seiner Persönlichkeitssoftware durch, die ihm die Anpassung an seinen neuen Körper erleichtern sollte: einen hochmodernen, weiblichen Lhost, der von der Hassassinen Sekte zur Verfügung gestellt wurde.
Avicennas Sinn für sein neues Selbst war jedoch noch nicht komplett. Sie lebte einige Jahre in der Identität einer jungen Doktorandin an der Universität-Bimaristan in Medina unter der strengen Überwachung von Hassassinen und Wissenschaftlern der Nomaden. Es wird davon ausgegangen, dass bei diesen Studien eine große Menge an Informationen und Erkenntnissen gewonnen werden konnte. Die Wirkung der Amnesie ließ jedoch allmählich nach und führte dazu, dass verschiedene Aspekte des realen Charakters von Avicenna an die Oberfläche traten. Die von der Schwarzen Hand zur Verfügung gestellte falsche Persönlichkeit vereinigte sich allmählich mit den Überresten der originalen, von ALEPH wiedererschaffenen Persönlichkeit und nahm diese in sich auf. Die Integrität von Avicennas Charakter wurde dadurch so stark verändert, dass sie niemals wieder die gleiche sein wird.
Nachdem die Untersuchungen abgeschlossen waren, wurde die Überwachung Avicennas durch Hassassinen und Nomaden eingestellt. Als kleine Rache an ALEPH erlaubte man ihr, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Da sie begierig auf neue Erfahrungen war, entschied sie sich dafür, Bourak zu verlassen und den von Menschen besiedelten Weltraum zu erforschen. Dabei wollte sie all jene Plätze besuchen, von der ihre originale Persönlichkeit nur hatte träumen können. Von ihrem Verlangen nach Wissen und Freiheit getrieben, durchquerte sie die Sphäre unter den verschiedensten Identitäten, während sie hochspezialisierte medizinische Dienstleistungen anbot. Ihr Sinn für Abenteuer trieb sie dazu, als medizinischer Offizier bei verschiedenen Söldnerkompanien anzuheuern, wobei sie ständig ihre Identitäten wechselte, um ALEPHs Verfolgung zu entgehen.
Avicenna ist eine nimmermüde Reisende, liebt jedoch genau wie ihr Original den Komfort, Luxus und die alltäglichen Freuden des Lebens. Aus diesem Grund legt sie bei ihrer endlosen Wanderung immer wieder Pausen ein, um als persönlicher Mediziner oder Mannschaftsarzt zu arbeiten. Diese Arbeitsverhältnisse dienen dazu, den nächsten Abschnitt ihrer nicht enden wollenden Reisen zu finanzieren und im Luxus zu schwelgen. Erst kürzlich praktizierte sie als Feldarzt und kämpfte erfolgreich gegen das durch biologische Kampfstoffe hervorgerufene Fieber, das unter den Kolonisten der Nimatan Insel wütete. Aber ihre Anklagen gegen ein pharmazeutisches Konglomerat erregten zu viel Aufmerksamkeit und zwangen sie aufs Neue, im Nebel der Söldnerkompanien zu verschwinden. Natürlich ist es heutzutage praktisch unmöglich, die Identität, hinter der sich Avicenna versteckt, herauszufinden – falls sie überhaupt existiert. Nachwievor gibt es keine offiziellen Dokumente, die diese Geschichte bestätigen würden. Es ist deshalb gut möglich, dass es sich hierbei lediglich um eine Großstadtlegende handelt, ein weiteres Produkt der zahllosen Verschwörungstheorien die ALEPH umgeben...

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Miyamoto Mushashi

Shinmen Mushashi no Kami Fujiwara no Genshin (1548?-1645), nahm als Erwachsener den Name seines Geburtsortes, Miyamoto, an. Er war ein wandernder Meisterschwertkämpfer im alten Japan. Er soll in mehr als sechzig Duelle ungeschlagen geblieben sein, das erste davon focht er mit dreizehn aus. Er nahm er an drei Feldzügen teil und erreichte schließlich den Status eines Kensei, des Heiligen des Schwertes, und schrieb das „Gorin No Sho“, das Buch der Fünf Ringe.
Das Projekt „Duellant“ wurde von der KI auf Anfrage des VissioRama Maya-Kanals gestartet, die für ihr Aristeia! Programm einen zeitgemäßen Musha-Shugyo erschaffen wollten, einen wandernden Pilger, wie es Miyamoto zwischen 1605 und 1612 gewesen war. In der Serie konnten die Zuschauer seine Wanderungen durch die Sphäre verfolgen und miterleben, wie er sich an verschiedenen Orten Duelle mit anderen Aristos lieferte.
Zu Beginn war die Serie ein Erfolg. Kritiker, Zuschauer und Fans feierten ihn als Legende. „Erstaunlich und leidenschaftlich vereint Miyamoto das Können eines Meister mit dem Herz eines Löwen und der Lebenskraft eines Tigers“ (CloseCombat Magazin, Maya). Doch nach und nach fielen die Zuschauerzahlen. Myiamoto, dem ernsthaften und nüchternen Menschen, fehlte die Frivolität, die es einem Aristea!-Star erst möglich machte, seinen Status zu genießen. Seine Serie konnte zwar sehr spannend sein, aber sie war nicht lustig. Für einen Kämpfer wie ihn, mit all den Erfahrungen seines Vorgängers, war es völlig absurd, den Kampf ästhetischen Gesichtspunkten unterzuordnen. Für ein Maya-Programm waren seine Kämpfe nicht aufregend genug, im Gegenteil sie waren schnell und effektiv, zu schnell für die Produzenten und Zuschauer von VissioRama. Als dem Sender klar wurde, dass Mushashi seinen Kampfstil nicht ändern würde, beantragte er die Löschung und Neuprogrammierung seiner Persönlichkeit, um so einen ähnlich effektiven aber spektakuläreren Kämpfer zu erhalten. Ein Hacker, der gleichzeitig ein Fan von Mushashi war, hörte jedoch die interne Kommunikation des Senders ab und warnte sein Idol, das darauf im Dunkel der Nacht verschwand.
Zu diesem Zeitpunkt werden Mushashi Gewaltverbrechen und Wirtschaftsvergehen gegen VissioRama vorgeworfen, außerdem die Teilnahme an illegalen Duellen, Mord an mehreren Aspekten der KI und der Widerstand gegen ALEPH, gegen welche er offensichtlich einen tiefen Hass hegt. Mit solch schweren Vorwürfen und so mächtigen Feinden ist er gezwungen, ein abenteuerliches Leben zu führen wie er es sich immer gewünscht hat. Er wurde zum Duellanten, zum Söldner, immer auf der Flucht, immer wachsam. Ohne Heimat und Ziel, wandert er durch die Menschliche Sphäre, die Gefahr, sein ständiger Begleiter. Nach Monaten, in denen er fast in Vergessenheit geraten ist, taucht er plötzlich an abgelegenen Orten und illegalen Arenen wieder auf. Die dauernde Gefahr und die illegalen Aristeia!-Arenen im Untergrund haben seinen Kampfstil auf die harte Tour perfektioniert. Als Meister seiner eigenen Technik namens niten´ichi oder nito´ichi („Zwei Himmel“ oder „Zwei Schwerer als Einheit“) hat Miyamoto Mushashi seinen Status als Heiliger des Schwertes zwar wiederhergestellt, aber er ist ein gefährlicher, ein tödlicher Heiliger..

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